KNDS plant Ausbau der Produktion und steht vor Herausforderungen beim Börsengang
Der Panzerhersteller KNDS kündigte an, in Deutschland zwei zusätzliche Produktionsstätten aufzubauen. Auf der Eurosatory-Messe präsentiert sich das Unternehmen als reines Landsystemhaus. Währenddessen gibt es einen politischen Streit um die Machtverhältnisse: Abgeordnete fordern ein starkes Mitspracherecht des Bundes beim geplanten Börsengang, der möglicherweise im Juni oder Juli stattfinden könnte. Dieser Streit sorgt für Turbulenzen, da die Bundesregierung das Vetorecht fordert. Die Bewertung der KNDS-Aktie wurde mehrfach gesenkt, von ursprünglich 25 Milliarden auf 18-20 Milliarden Euro. Trotz dieser Herausforderungen verzeichnet KNDS einen Auftragsbestand von 33 Milliarden Euro und hat einen neuen Auftrag über 972 Millionen Euro für 72 Haubitzen erhalten.
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