Friedensnobelpreis 2026 geht an Navanethem Pillay
Die südafrikanische Juristin Navanethem "Navi" Pillay wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die Vergabe löste in verschiedenen Kreisen kontroverse Reaktionen aus, insbesondere in Israel, wo die Entscheidung scharf kritisiert wurde. Pillay widmete den Preis den Überlebenden internationaler Verbrechen und bezeichnete die Auszeichnung als ein starkes Zeichen für Menschenrechte. Während einige Experten die Entscheidung als mutig lobten, äußerten andere Skepsis und Vorwürfe, dass das Nobelkomitee an den falschen Adressaten gerichtet habe. Diese Dualität spiegelt sich auch in den Meinungen über die Relevanz und Moral der Preisvergabe wider, insbesondere im Hinblick auf die geopolitischen Spannungen. Pillay, bekannt für ihren Einsatz für Menschenrechte und gegen Apartheid, kommentierte humorvoll ihre Preisverleihung im Kontext mit Donald Trump, was zusätzliche Diskussionen anheizte.
Berliner Zeitung, DIE ZEIT, Deutschlandfunk, n-tv.de, Tagesspiegel, Spiegel, Arte TV., WEB.DE, FAZ, Jüdische Allgemeine