Hamburger Gericht kippt Kündigung wegen Gender-Streit
In einem bemerkenswerten Urteil hat ein Hamburger Gericht entschieden, dass eine Kündigung einer Mitarbeiterin einer Bundesbehörde aufgrund ihrer Weigerung, gendergerechte Sprache zu verwenden, unrechtmäßig war. Der Fall, der in den Fokus der öffentlichen Diskussion geriet, stellt die Frage in den Raum, ob staatliche Institutionen verpflichtet sind, Gendersprache zu verwenden. Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen für ähnlich gelagerte Streitfälle haben, da die Behörden trotz des gerichtlichen Urteils erwägen, erneut rechtliche Schritte einzuleiten. Der Fall verdeutlicht die tiefen Gräben, die im gesellschaftlichen Diskurs über Genderfragen bestehen, und wie Sprachpolitik am Arbeitsplatz zu rechtlichen Auseinandersetzungen führen kann.
WELT, NDR.de, Hamburger Abendblatt, Ntv, Spiegel, Capital.de, MOPO, SZ.de, Berliner Zeitung, t-online – Hamburg