Kontroverse um russische Teilnahme an Gedenkveranstaltungen zum Kriegsende
In den letzten Wochen hat die Diskussion über die Teilnahme des russischen Botschafters an Gedenkfeiern zum Ende des Zweiten Weltkriegs spitzer geformt. Verschiedene deutsche Behörden, einschließlich des Bundestages, haben entschieden, Russlands Vertreter von den Gedenkfeiern auszuschließen. Dies führte zu einem Aufschrei und einem offenen Brief von Hans-Eckardt Wenzel, der den Ausschluss als empörend bezeichnete. Während Brandenburg einem zusätzlichen Termin für die russische Botschaft zustimmt, bleibt die Teilnahme an zentralen Veranstaltungen umstritten. Die Regierung verteidigt ihre Haltung, während der russische Botschafter weiterhin an verschiedenen Gedenkteilen teilnehmen möchte und zudem sagt, dass Russland keine offizielle Einladung benötige. Der Konflikt spiegelt größere geopolitische Spannungen wider und wirft Fragen zur Erinnerungskultur auf.
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