Änderungen am GKV-Spargesetz bringen erhebliche Unsicherheiten und Bedenken
Die Diskussion über die Änderungen am GKV-Spargesetz nimmt an Fahrt auf, da Krankenkassen vor neuen Risiken für die Beitragsstabilität warnen. Experten kritisieren, dass die nachträglichen Anpassungen am Stabilisierungsgesetz sowohl die Beiträge erhöhen als auch Unsicherheiten für Haus- und Kinderärzte bedeuten könnten. Trotz der Pläne zur Entlastung von Kassen und Krankenhäusern bleibt unklar, ob die Änderungen tatsächlich zu Verbesserungen führen werden. In der Anhörung äußerten Kassenvertreter, dass die Reformen die schwersten Lasten nicht von den Schultern der Hausarztpraxen nehmen würden. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass die GKV-Beiträge bis 2027 auf bis zu 3,7 Prozent ansteigen. Der Gesundheitsauschuss diskutiert weiterhin über die Kontroversen rund um das Dispensierrecht und die Zytostatika-Reform, während Verdi die Begrenzung der Kassenverwaltungskosten ablehnt.
KBV, n-tv.de, Die Rheinpfalz, FAZ, Ärzte Zeitung, Apotheke Adhoc, lifePR, www.haeusliche-pflege.net, verbaende.com, Verband der Ersatzkassen e. V.