AfD-Veranstaltung in Sachsen-Anhalt sorgt für Kontroversen mit DDR-Hymne und umstrittenen Äußerungen
Bei einer Wahlkampfveranstaltung der AfD in Sachsen-Anhalt sorgten der Parteivorsitzende Tino Chrupalla und der Spitzenkandidat Ulrich Siegmund für Aufregung, als sie die DDR-Hymne "Auferstanden aus Ruinen" auf der Bühne sangen. Dieser Vorfall wurde von verschiedenen politischen Akteuren, einschließlich Kanzleramtschef Thorsten Frei, scharf kritisiert, der das Singen der Hymne als "extrem befremdlich" bezeichnete. Kritiker sehen hierin eine Verherrlichung eines brutal durchgreifenden Unrechtsregimes. Zudem sorgte Kabarettist Uwe Steimle für zusätzliche Irritationen durch Gewaltdrohungen gegen führende Politiker wie Friedrich Merz und Angela Merkel. Die AfD selbst hingegen verteidigte das Singen der Hymne als Teil ihres Wahlkampfs und wies auf ein mangelndes historisches Wissen in der Gesellschaft hin.
Berliner Morgenpost, WELT, Sächsische Zeitung, FAZ, T-Online, DIE ZEIT, STERN.de, Tagesspiegel, SZ.de, Frankfurter Rundschau