Ceuta-Krise: Migrationsdruck erreicht kritisches Niveau
Die Situation in der spanischen Exklave Ceuta bleibt angespannt, nachdem in kurzer Zeit rund 60.000 Migranten die Grenze überquerten. Laut Berichten haben sich viele von ihnen inzwischen wieder nach Marokko zurückgezogen. Die EU-Innenminister treffen sich zu Sonderberatungen, um auf die Krise zu reagieren, während 22 EU-Staats- und Regierungschefs Spanien in einem offenen Brief für seine Migrationspolitik kritisieren. In Ceuta ist die Zahl der Toten auf 67 gestiegen, was die Dringlichkeit der Lage unterstreicht. Spanien fordert EU-Hilfsangebote und es wird über mögliche Reformen im Asylsystem diskutiert. Der Druck auf die spanische Regierung wächst, während die sozialen und politischen Spannungen in der Region zunehmen.
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