Proteste gegen Honorarkürzungen in der Psychotherapie
In mehreren Städten Deutschlands demonstrieren Psychotherapeuten gegen geplante Honorarkürzungen, die die ohnehin angespannten Bedingungen in der psychotherapeutischen Versorgung weiter verschärfen könnten. Mit durchschnittlichen Wartezeiten von 26 Wochen und immer größerem Druck auf die Therapeuten warnen Fachleute, dass die Qualität der Versorgung und die Anzahl der Therapieplätze drastisch abnehmen werden. Viele Psychotherapeuten sehen in den Kürzungen nicht nur eine finanzielle Bedrohung, sondern auch eine Gefährdung der psychischen Gesundheit ihrer Patienten. In Berlin und anderen Städten haben bereits tausend Psychotherapeuten an Protesten teilgenommen, um Aufmerksamkeit auf die Situation zu lenken und Politikern zu verdeutlichen, dass weitere Einschnitte fatale Folgen haben werden.
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