Berliner Kulturstaatssekretär Friederici entlassen im Zuge der Fördergeldaffäre
Der Berliner Senat hat Oliver Friederici, den Staatssekretär für Kultur, nach einem Skandal bezüglich der Vergabe von Fördermitteln entlassen. Der Streit um die finanziellen Mittel, die unter anderem für Projekte gegen Antisemitismus vorgesehen waren, führte zu einer intensiven Diskussion im Untersuchungsausschuss, in dem CDU-Politiker als Zeugen vernommen wurden. Der Rechnungshof veröffentlichte einen Bericht zum Fördermittelstreit, der die Vorgänge in der Kulturverwaltung beleuchtet. Kultursenatorin Wedl-Wilson gab bekannt, dass die Entlassung eine direkte Konsequenz des aufgedeckten Eklats sei, wobei der Druck von verschiedenen politischen Seiten stieg. CDU-Politiker wiesen die Vorwürfe zurück und suchen nun nach Wegen, um sich in der Affäre zu verteidigen.
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