Jens Spahn tritt wegen Leihmutterschaftskritik zurück: Politische Turbulenzen in der Union
Nach intensiver Kritik und einem Machtpoker im Kanzleramt hat Jens Spahn seinen Rücktritt als Unionsfraktionschef verkündet. Der Rücktritt, der als Folge einer Debatte über Leihmutterschaft und damit verbundene Moralvorwürfe angesehen wird, hat in der CDU und der politischen Landschaft für Aufruhr gesorgt. Kanzler Merz bezeichnete Spahns Abgang als "unvermeidlich" und erklärte, dass die Nachfolge noch im Juli geklärt werden soll. In der Union werden bereits mehrere Namen für Spahns mögliche Nachfolger gehandelt, während die Glaubwürdigkeit des Politikers durch die Leihmutterschaftsdebatte stark in Frage gestellt wurde. Stimmen aus der Bremer CDU und der Thüringer CDU begrüßen seinen Rücktritt, während Diskussionen über die Konsequenzen für die Koalition und die weitere politische Zukunft Spahns anhalten.
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