Krise im Nahen Osten führt zu gravierenden Engpässen auf dem europäischen Ölmarkt
Die internationale Energieagentur warnt vor einer drohenden Ölknappheit in Europa, die durch zunehmende Spannungen im Nahen Osten, insbesondere durch den Iran-Konflikt, ausgelöst wird. Experten schätzen, dass die Dieselknappheit in Europa im April oder Mai deutlich spürbar wird, während JP Morgan prognostiziert, dass die Ölpreise auf bis zu 150 Dollar steigen könnten, falls die Straße von Hormus geschlossen bleibt. Der Kaspische Korridor bietet theoretisch Chancen zur Umgehung der Krise, jedoch wird die Versorgung insgesamt als kritisch eingeschätzt. Viele Unternehmen sind besorgt über die bevorstehenden Versorgungsengpässe, was die wirtschaftlichen Auswirkungen für Europa verstärken könnte. Laut IEA-Chef könnte diese Krise schlimmer sein als die Ölkrisen der 1970er Jahre. Die Freigabe weiterer Ölreserven wird diskutiert, um den Druck auf die Märkte zu lindern.
Spiegel, ZDF, NTV, t-online.de, DW.com, Euronews.com, wiwo.de, e-fundresearch.com, Atlantik-Brücke e.V., transport-online.de