Heftige Kontroversen um den CSD in Dresden: Politische Einstufung steht in der Kritik
In Sachsen gibt es massive Auseinandersetzungen um den Christopher Street Day (CSD) in Dresden, dessen Straßenfest von den Behörden nicht mehr als politische Versammlung anerkannt wird. Die Entscheidung der Landesregierung hat zu scharfer Kritik aus der Politik und der LGBTQ+-Community geführt. Queerbeauftragte der Bundesregierung äußern sich alarmiert über den Vorwurf, dass das Innenministerium einen politisch motivierten Angriff auf die Versammlungsfreiheit verüben würde. Während die Stadt Dresden gegen diese Einstufung ist, verfolgt der Freistaat weiterhin die Linie, das CSD-Straßenfest als unpolitisch zu deklarieren. Diese Entwicklung führt zu einem Klima der Angst unter den Teilnehmern, die durch Berichte von Gewalt und Bedrohungen alarmiert sind. Der Streit um die politische Relevanz des CSD könnte weitreichende Folgen für die Akzeptanz und Durchführung solcher Veranstaltungen in der Zukunft haben.
LTO.de, MDR, Sächsische Zeitung, Deutschlandfunk, WELT, tagesspiegel.de, dnn.de, MOPO, NTV, tag24.de