Debatte um WM-Boykott der Fußballweltmeisterschaft 2026 in den USA
Die Diskussion über einen möglichen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA gewinnt an Intensität. Ehemalige Fifa-Präsidenten wie Sepp Blatter raten von Reisen zur WM ab, während einige Politiker, darunter auch Mitglieder der Grünen und der SPD, ein Schutzkonzept für deutsche Fans fordern. Die DFB-Spitze und Vertreter der Bundesliga kritisieren die Diskussion als unangebracht und lehnen den Boykott ab. In der politischen Arena gibt es geteilte Meinungen: Während Markus Söder und andere CSU-Politiker den Boykott ablehnen, gibt es Stimmen, die einen solchen Schritt als sinnvoll erachten könnten, insbesondere im Kontext von Trumps Politik. Die Bundesregierung hat sich bislang zurückhaltend gezeigt und will sich nicht in die Diskussion einmischen. Im Fußball und der Öffentlichkeit wird kontrovers über die Moral von Sport und Politik diskutiert, insbesondere im Hinblick auf eine Teilnahme an der WM unter den aktuellen politischen Bedingungen.
DIE ZEIT, Ntv, SZ.de, WELT, FAZ, Spiegel, Kleine Zeitung, sportschau.de, ZDFheute, Kicker