Opposition in der Türkei: Unter Druck und Festnahmen, aber auch Hoffnung
In der Türkei spitzt sich die Lage für die Opposition zu, insbesondere in der oppositionellen Hochburg Izmir, wo kürzlich 120 Personen, darunter oppositionelle Mitglieder und der ehemalige Bürgermeister, festgenommen wurden. Diese Maßnahmen erfolgen unter dem zunehmenden Druck des türkischen Präsidenten Erdoğan, der trotz vorgeblicher Stärke Schwächen aufweist. Während die CHP, die größte Oppositionspartei, mit Angriffen durch Erdoğans Justiz konfrontiert ist, erwartet sie eine wichtige Richterentscheidung zur möglichen Absetzung ihres Vorsitzenden Özel sowie zu Vorwürfen gegen ihre Parteitage. Die politischen Spannungen nehmen zu, und inhaftierte Oppositionelle senden Hilferufe aus den Gefängnissen. Die Solidarität von internationalen Partnern, wie der SPD, könnte der Opposition eine gewisse Hoffnung geben.
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