Industriekonzerne fordern Reform des EU-Emissionshandels
In einem gemeinsamen Brandbrief an die EU-Spitze haben 40 deutsche Industriekonzerne, darunter BASF und Evonik, eine umfassende Reform des Emissionshandelssystems gefordert. Angesichts der steigenden CO₂-Preise und der damit verbundenen Kostenbelastungen warnen die Firmen vor Gefahren für die Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt von fünf Millionen Arbeitsplätzen. Politiker wie Aiwanger unterstützen den Appell und kritisieren die aktuellen Maßnahmen der EU, die als unzureichend bewertet werden. Die EU plant, zusätzliche kostenlose CO2-Zertifikate für energieintensive Unternehmen zu gewähren und hat sich auf verschärfte Preiskontrollen für den neuen CO2-Markt geeinigt, um Preissprünge beim Tanken und Heizen zu vermeiden.
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