Deutschland verpasst EU-Fristen zur Gehaltstransparenz
Die Bundesregierung hat die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz einmal mehr verschoben und wird die Frist zum 7. Juni 2026 nicht einhalten. Die SPD kritisiert die Union wegen vermeintlicher Blockaden und verweist auf den dringenden Bedarf an mehr Lohntransparenz, insbesondere für Frauen, die durchschnittlich 16 Prozent weniger verdienen. Im Zuge dieser Entwicklungen fordert die NEOS-Partei eine Überarbeitung der Lohntransparenz-Richtlinie, während neue Regelungen ab Juni 2026 für Unternehmen verbindlich werden sollen. Ab diesem Zeitpunkt sind Arbeitgeber verpflichtet, Gehaltsspannen in Stellenanzeigen offenzulegen. Die Bundesregierung steht unter Druck, da Deutschland im europäischen Vergleich bei der Gehaltstransparenz hinterherhinkt.
DIE ZEIT, Spiegel, SZ.de, Main-Post, T-Online, boerse.de, WELT, AD HOC NEWS, humanresourcesmanager, juve.de