Justizministerin Hubig präsentiert Gesetzentwurf zur Mietrechtsreform
Bundesjustizministerin Hubig hat einen Vorschlag zur Reform des Mietrechts vorgelegt, der darauf abzielt, Mieter besser zu schützen und die Mieten strenger zu regulieren. Geplant sind unter anderem neue Regeln für die Möblierungszuschläge und Kurzzeitmieten, um Abzocke bei möblierten Wohnungen zu verhindern. Der Entwurf sieht vor, dass der Zuschlag für Möbel auf nur noch fünf Prozent beschränkt wird. Gleichzeitig soll die Mietpreisbremse verschärft und der Anstieg von Indexmieten auf 3,5% begrenzt werden. Allerdings stoßen die Pläne auf Kritik. Die Union fordert Nachbesserungen am Gesetzentwurf und warnt vor möglichen negativen Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt. Trotz der allgemein positiven Reaktionen zur Stärkung der Mietrechte gibt es Bedenken bezüglich der tatsächlichen Wirksamkeit der Reformen.
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