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Nachrichten auf Deutsch / 17.02.2026 / 00:00

Europa kämpft um Verteidigungsautonomie und massive Rüstungsausgaben

Inmitten wachsender Sorgen um die Sicherheitslage in Europa, betonen Experten, dass der Kontinent hohe Ausgaben für die NATO-Rüstung leistet, aber kaum etwas zurückbekommt. Das EU-Parlament hat kürzlich eine Resolution verabschiedet, die die Ukraine als strategischen Partner einstuft und die Notwendigkeit einer unabhängigen europäischen Verteidigung unterstreicht. In diesem Kontext fordern Länder wie Lettland schnellere Aufrüstung und klare Sanktionen gegen Bedrohungen. Verteidigungspolitiker warnen jedoch, dass die nationale Souveränität in der Verteidigung nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Gleichzeitig plant die EU bis 2030 massive Verteidigungsausgaben von 800 Milliarden Euro, um militärisch unabhängiger zu werden. Dies geschieht vor dem Hintergrund von wachsenden Zweifeln an den USA und dem Bedürfnis nach eigener Sicherheitsarchitektur. Die Bürokratie wird als Hemmnis für die Selbstständigkeit der europäischen Verteidigungspläne identifiziert, während der Ruf nach einem eigenen Sicherheitsrat laut wird.
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