Fördergeldaffäre in Berlin: Kulturverwaltung handelt rechtswidrig
Die Berliner Kulturverwaltung steht aufgrund der Vergabe von Fördermitteln zur Bekämpfung von Antisemitismus in der Kritik. Der Rechnungshof hat die Vergabe von insgesamt 2,5 Millionen Euro als "evident rechtswidrig" eingestuft. Infolge dieser Vorwürfe wurde der Kulturstaatssekretär Oliver Friederici entlassen, während die Kultursenatorin Wedl-Wilson Verantwortung für die Situation übernimmt. Die Opposition fordert nun Maßnahmen und Konsequenzen, während ein Untersuchungsausschuss die Abläufe hinter den Kulissen beleuchtet. Die Kultursenatorin hat sich im Parlament zu den Vorwürfen geäußert, die Anwendung der Fördergelder jedoch als gut gemeint verteidigt. Der Konflikt wirft Fragen über die Transparenz und Legalität der Mittelvergabe auf.
taz.de, Tagesspiegel, SZ.de, rbb24.de, Deutschlandfunk Kultur, WELT, NTV, Berliner Morgenpost, B.Z. – Die Stimme Berlins, FAZ