Mexiko kündigt rechtliche Schritte gegen ICE nach tödlichen Einsätzen in den USA an
Nach den tödlichen Schüssen auf mexikanische Migranten durch Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE in Houston hat Mexiko angekündigt, rechtliche Schritte einzuleiten. Zeugen widersprechen den offiziellen Darstellungen der ICE und betonen, dass der erschossene Migrant Lorenzo Salgado Araujo kein Krimineller war und sich kurz vor dem Erhalt einer Arbeitserlaubnis befand. Proteste in Houston haben die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Gewalt der ICE gelenkt, während die mexikanische Regierung eine Strafverfolgung wegen der tödlichen Einsätze der US-Behörden fordert. Insgesamt wurden in den letzten Jahren 17 mexikanische Staatsbürger durch ICE-Einsätze getötet, was zu einem diplomatischen Konflikt zwischen den USA und Mexiko führte.
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