Gedenken an den Genozid an den Jesiden: Herausforderungen und Forderungen zum elften Jahrestag
Elf Jahre nach dem Genozid an den Jesiden durch den Islamischen Staat (IS) im Irak bleibt die Sicherheitslage für die Gemeinschaft besorgniserregend. Trotz eines stärkeren Gedenkens und der Forderungen nach einem Abschiebstopp für Jesiden aus Deutschland zeigt sich, dass eine sichere Rückkehr nach Sindschar weiterhin unmöglich ist. Die Bundesregierung erinnert an das Schicksal der Jesidinnen und Jesiden, während erfahrene Überlebende, wie eine Jesidin aus dem Markgräflerland, sich für die permanente Erinnerung an den Völkermord einsetzen. Politiker wie Behiye Uca von der Linken fordern, dass Deutschland den Jesiden weiterhin Schutz gewähren sollte, besonders angesichts der Berichte über die Wiedererstarkung des IS.
FAZ, DIE ZEIT, Badische Zeitung, Cicero Online, T-Online, Luxemburger Wort, Jungle.World, domradio.de, Kurdische Gemeinde Deutschland e.V., Celler Presse