Fiktives AfD-Verbotsverfahren am Thalia Theater in Hamburg
Am Thalia Theater in Hamburg wurde ein fiktiver Prozess gegen die AfD inszeniert, in dem Zuschauer und Beteiligte die Frage eines möglichen Parteiverbots diskutierten. Unter der Regie von Milo Rau wurde das Theaterstück als ein Experiment betrachtet, das die Grenzen zwischen Theater und Rechtsprechung verwischt. Während die Jury mehrheitlich gegen ein Verbot der Partei entschied, betonten Kritiker, dass der Kampf gegen rechts nicht zur Einschränkung der Demokratie führen sollte. Der Prozess sorgte für hitzige Debatten und verschiedene Reaktionen, insbesondere von Prominenten wie Harald Martenstein, der die gesamte Diskussion in Frage stellte und auf die Gefahren von vermeintlichem Demokratie-Schutz hinwies.
WELT, NDR.de, Spiegel, Nachtkritik.de, FAZ, Neue Zürcher Zeitung, taz.de, SZ.de, Hamburger Abendblatt, Cicero Online