Kontroverse um den Deutschen Buchhandlungspreis: Kulturstaatsminister Wolfram Weimer unter Beschuss
Die Entscheidung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, mehrere Buchhandlungen aufgrund von Extremismusverdacht vom Deutschen Buchhandlungspreis auszuschließen, hat eine Welle der Empörung und rechtlichen Auseinandersetzungen ausgelöst. Buchläden aus Berlin und Göttingen reagierten mit Klagen und Protesten, während Weimer die Maßnahmen als notwendig zur Bekämpfung von Extremismus verteidigte. In der Öffentlichkeit entbrannte eine Debatte über die Rolle von Verfassungsschutz und die Freiheit der Kultur, wobei Kritiker Weimers Vorgehen als einen kulturpolitischen Albtraum bezeichneten. Unterstützer wiesen auf eine angebliche Vielzahl von Solidaritätsbekundungen hin, während sich die politischen Fronten zwischen den Parteien schärften, ohne dass eine klare Linie erkennbar war.
FAZ, buten un binnen, SZ.de, Tagesspiegel, Spiegel, rbb24.de, 3sat-Mediathek, Deutschlandfunk Kultur, NDR.de, LVZ - Leipziger Volkszeitung