Ärzte fordern höhere Steuern auf Tabak und Alkohol
Der Chef der Kassenärzte hat die Einführung einer Zwei-Euro-Steuer auf Wein vorgeschlagen, während die Diskussion über höhere Abgaben auf Alkohol, Zucker und Tabak weitergeht. Ärzte setzen sich für eine bessere Finanzierung der Krankenversicherung ein, indem sie höhere Steuern auf Tabakprodukte und stark zuckerhaltige Getränke fordern. Dies könnte eine doppelte Dividende für die Gesundheitsvorsorge bringen. In Nordrhein-Westfalen lehnt der Gesundheitsminister Laumann jedoch eine Zuckersteuer sowie Erhöhungen der Tabak- und Zuckersteuern ab und plädiert stattdessen für eine Ausgabenbremse im Gesundheitssystem. Während einige Stimmen für eine Erhöhung der Tabaksteuer plädieren, wird eine Steuersenkung für Arzneimittel gefordert, die durch die höheren Abgaben auf Tabak und Alkohol finanziert werden könnte.
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