Kontroversen um den Buchhandlungspreis und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer
Die kulturelle Landschaft ist in Aufruhr, nachdem Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die Verleihung des Buchhandlungspreises abgesagt hat. Kritik an Weimers Vorgehen wächst, da viele in der Buchbranche den Spannungsbogen zwischen Kunstfreiheit und staatlicher Einflussnahme als gefährlich empfinden. Weimer wird vorgeworfen, die Branche durch seine Entscheidungen zu spalten und vor unhaltbaren Situationen zu stehen. Buchhändler äußern ihre Empörung über die Absage und die Abwicklung des Verfahrens, während Solidaritätsbekundungen von betroffenen Buchläden die Proteste antreiben. Die Diskussion um Transparenz und die Einhaltung kulturschaffender Standards wird lauter, und Rücktrittsforderungen gegen Weimer nehmen zu. Die Debatte zeigt nicht nur die Spannungen innerhalb der Kulturpolitik, sondern bringt auch die Meinungen über die Rolle des Staates im kulturellen Sektor zur Sprache.
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