Ladeninhaber in Flensburg wegen antisemitischer Plakate verurteilt
Ein Flensburger Ladenbesitzer wurde aufgrund von Volksverhetzung und eines Plakats, das ein Hausverbot für Juden verkündete, vor Gericht gestellt. In dem Prozess stellte sich heraus, dass der Aushang in Schaufenster des Geschäfts zu einer breiten Empörung führte. Das Gericht verurteilte den Betreiber zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten und er ordnete eine Zahlung an die KZ-Gedenkstätte an. Der Fall hat gesellschaftliche Diskussionen über Antisemitismus und das Vermächtnis vergangener Ungerechtigkeiten ausgelöst.
NDR.de, Kieler Nachrichten, WELT, shz.de, förde.news, MSN, STERN.de