Europa steht vor einer neuen Rüstungsdebatte
Inmitten wachsender Bedrohungen, insbesondere durch Russland, fordern hochrangige Militärs aus Deutschland und Großbritannien eine verstärkte Aufrüstung Europas. Trotz enormer Investitionen in die Verteidigung sieht sich Europa mit der Herausforderung konfrontiert, dass es viel Geld ausgibt, aber nur begrenzte Fortschritte erzielt. Eine kürzlich verabschiedete Entschließung des EU-Parlaments erkennt die Ukraine als strategischen Partner und betont die Notwendigkeit einer gemeinsamen Verteidigungspolitik. Experten warnen, dass Europa mehr Geld in die NATO stecken und sich gleichzeitig auf eine eigene Verteidigungsidentität konzentrieren muss. Die rüstungsrelevanten Ausgaben könnten bis 2030 auf 800 Milliarden Euro ansteigen, während europäische Länder Druck auf schnelle Aufrüstung und effektive Sicherheitsmaßnahmen ausüben. Es herrscht Einigkeit darüber, dass Bürokratie die Fortschritte behindert und dass die Schaffung eines eigenen Sicherheitsrats sowie effizientere Verteidigungsbeschaffungen notwendig sind, um die Souveränität und Sicherheit des Kontinents zu gewährleisten.
Frankfurter Rundschau, Spiegel, WELT, FAZ, WEB.DE, FOCUS online, WirtschaftsWoche, Kurier, ukrinform.de, ZDFheute