Krise in Ceuta: EU-Innenminister beraten über Migration und Grenzsicherung
Die Situation in der spanischen Exklave Ceuta spitzt sich zu, nachdem zehntausende Migranten aus Marokko die Stadt erreicht haben. Der Druck auf die EU wächst, da Stimmen laut werden, die eine bessere Sicherung der Außengrenzen fordern. Bundesrat Beat Jans äußerte, dass solch eine Krise in Zukunft verhindert werden müsse. Diskutiert werden unter anderem ein Drittstaatenabkommen sowie die Rolle von Sozialen Medien bei der Mobilisierung der Migranten. Während einige EU-Staaten mehr Solidarität mit Spanien fordern, gibt es Bedenken, dass die Situation als hybrider Angriff auf die EU gewertet werden könnte. Die Krise offenbart die Schwächen in der Asylpolitik der Union und zeigt, dass eine gemeinsame Strategie notwendig ist, um mit Migration umzugehen.
WELT, Spiegel, zeit.de, Deutschlandfunk, srf.ch, Arte.tv, ZDF, FAZ, ndr.de, taz.de