Bewährungsstrafe für Bergsteiger nach tödlichem Unfall am Großglockner
Ein Prozess im Zusammenhang mit dem tragischen Tod einer Bergsteigerin am Großglockner endete mit der Verurteilung ihres Freundes zu fünf Monaten Haft auf Bewährung. Die 33-jährige Kerstin G. wurde nach einem gescheiterten Rettungsversuch allein gelassen und erfror. Während des Prozesses wies der Angeklagte die Vorwürfe zurück, unterbrach jedoch Zeugen und sorgte für Kontroversen. Der Richter stellte fest, dass Kerstin bis zu ihrem Tod vertraute, wobei das Gericht die Verantwortung des Partners für den Kältetod betonte und die schwerwiegenden Fehler des Alpinisten detailliert aufzeigte.
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