Debatte über Regenbogenfahne am Bundestag verstärkt sich
Die Bundespolitik ist in Aufruhr wegen der Entscheidung von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), die Regenbogenfahne während des Christopher Street Days (CSD) am Bundestag nicht zu hissen. Klöckner argumentiert, dass der Bundestag neutral bleiben müsse und vergleicht das Anbringen der Fahne mit dem Zurschaustellen anderer Flaggen, wie der des Vatikans. Diese Haltung stößt auf breite Kritik, insbesondere von der Linken und Grünen, die Klöckner fehlende Neutralität vorwerfen. Bundestagspräsidentin und die politischen Diskussionen darüber entfachen hitzige Debatten über die Sichtbarkeit und Rechte der queeren Community in Deutschland. Kritiker argumentieren, dass queere Menschen keine „Zirkuspferde“ seien und die fehlende Fahne am CSD eine verpasste Chance zur Unterstützung der LGBTQ+ Gemeinschaft darstellt. Währenddessen bekommen Klöckners Argumente Rückhalt von Bundestagskollegen wie Friedrich Merz, der die Sichtweise vertritt, dass der Bundestag kein Zirkuszelt sei, doch die Diskussion um die politischen Verpflichtungen zur Repräsentation bleibt bestehen.
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