AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund stellt kontroverse Pläne vor.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in den Mittelpunkt der politischen Debatte gerückt. Er kündigte an, die "Remigration" von ausländischen Staatsbürgern voranzutreiben und plant den Umbau von Behörden sowie die Abschaffung des Verfassungsschutzes zu prüfen. Siegmund betont, dass Deutschland zuerst komme und sieht Einsparpotentiale bei Asyl und Integration. Seine populistischen Äußerungen, insbesondere die Behauptung, 21,7 Milliarden Euro Bürgergeld würden an Ausländer verteilt, haben sowohl Unterstützung als auch heftige Kritik hervorgerufen. Der Wahlkampf ist durch Emotionen und polarisierende Auftritte gekennzeichnet, während die AfD auf eine möglicherweise stärkere Regierungsbeteiligung hofft.
WELT, DIE ZEIT, MDR.de, SZ.de, Berliner Morgenpost, Tagesspiegel, Spiegel, n-tv.de, T-Online, correctiv.org