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Nachrichten auf Deutsch / 07.08.2026 / 01:00

Energiekrise in Ungarn und Rumänien: Hitzewelle führt zu kritischem Niedrigwasserstand in der Donau und nur eingeschränktem Betrieb von Atomkraftwerken

Ungarn und Rumänien sehen sich einer schwerwiegenden Energiekrise gegenüber, die durch eine historische Hitzewelle und extreme Dürre verursacht wird. In Ungarn zwingt das niedrige Wasser der Donau die Hauptstadt Budapest zur Energieeinsparung, während das einzige Atomkraftwerk Paks nur knapp einer Abschaltung entging. Flusskreuzfahrtschiffe können aufgrund der Niedrigwasserstände nicht weiterfahren, was den Tourismus beeinträchtigt. In Rumänien wurde drastische Maßnahmen ergriffen, um das dortige Atomkraftwerk Cernavoda zu schützen, einschließlich der Sprengung von Felsen in der Donau. Die Situation hat auch Auswirkungen auf große Industriekonzerne wie Dacia und Ford, die ihre Produktion aufgrund des Strommangels vorübergehend einstellen mussten. Die EU bereitet sich auf Krisengespräche vor, um auf die Herausforderungen zu reagieren, die die Klimakrise und die Abhängigkeit von Atomkraftwerken mit sich bringen.
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