Dürre und Energiekrise in Rumänien und Ungarn: Notmaßnahmen und Stilllegungen von Atomkraftwerken
In Rumänien und Ungarn hat die anhaltende Dürre schwere Auswirkungen auf die Energieversorgung. Rumänien hat mit kontrollierten Sprengungen in der Donau reagiert, um den Wasserstand für das AKW Cernavodă zu erhöhen und so Kühlwasser zu sichern. Gleichzeitig ist das ungarische Atomkraftwerk Paks aufgrund des niedrigen Wasserstands der Donau vorzeitig abgeschaltet worden, was die Stromversorgung im Land gefährdet. Diese "beispiellose Energiekrise" zwingt andere Unternehmen, wie BMW und Mercedes, ihre Energieverbrauchsstrategien anzupassen. Als Reaktion auf die Situation wurden Krisenstäbe aktiviert und es herrscht Alarmstufe Rot in Ungarn. Auch die EU hat ein Krisentreffen einberufen, um auf die Herausforderungen infolge der Dürre- und Hitzeperiode zu reagieren.
Spiegel, WELT, STERN.de, T-Online, FAZ, FOCUS online, ZDFheute, n-tv.de, SZ.de, Ungarn Heute