Gerichtliche Auseinandersetzungen über ICE-Razzien in Minnesota
In Minnesota hat ein Gericht mehrere Anträge gegen die Razzien der US-Einwanderungsbehörde ICE abgewiesen, wodurch diese vorerst fortgesetzt werden können. Nach tödlichen Vorfällen in Minneapolis, bei denen vier Personen innerhalb kurzer Zeit starben, versuchten lokale Behörden, gegen die Inhaftierung anerkannter Flüchtlinge rechtliche Schritte einzuleiten. Ein US-Richter hat jedoch entschieden, dass die Haft für Flüchtlinge in Minnesota gestoppt werden soll und ICE beschuldigt, zahlreiche Gerichtsbeschlüsse verletzt zu haben. Der ICE-Chef wurde nun vor Gericht zitiert, um sich zu den verweigerten Kautionsanhörungen zu erklären. Diese Entwicklungen werfen erneut ein Licht auf die angespannten Verhältnisse zwischen Einwanderungsbehörden und lokalen Regierungen.
DIE ZEIT, Ntv, SZ.de, Tagesspiegel, Spiegel, STERN.de, Deutschlandfunk, ORF, MEXC, RP Online