Bundeswehr plant eigene Raketen-Startbasis und setzt auf Raumfahrt-Start-ups
Der Verteidigungsminister Boris Pistorius zeigt sich zunehmend interessiert an der Raumfahrtindustrie und plant eine eigene Startbasis für Bundeswehr-Trägerraketen. Dies wurde während seines Besuchs bei Isar Aerospace in Ottobrunn und OHB in Bremen deutlich, wo er die Bedeutung von Satelliten für militärische Einsätze unterstrich. Der Minister betonte die Notwendigkeit, dass Deutschland eigene Raketenentwicklungen vorantreibt, um im internationalen Raumwettbewerb nicht ins Hintertreffen zu geraten. Isar Aerospace, ein aufstrebendes Start-up, wird als Beispiel für den Gründergeist in der Branche hervorgehoben. Mit einem Investitionsvolumen von 484 Millionen Euro und dem Fokus auf den niedrigen Erdorbit (VLEO) könnte die Raumfahrtwirtschaft zunehmend auch zur Verteidigungswirtschaft werden.
ESUT - Europäische Sicherheit & Technik, WELT, FAZ, Bundesministerium der Verteidigung, Table.Briefings, DIE ZEIT, Wallstreet Online, TradingView, Weser Kurier, buten un binnen