Erinnerung an die Deportation der Wolgadeutschen und die russlanddeutsche Identität
Anlässlich des Jahrestages der Deportation der Russlanddeutschen wird an die leidvolle Geschichte erinnert, die mit einer täglichen Ration von lediglich 400 bis 600 Gramm Brot und einer dünnen Brühe verbunden war. Unter dem Motto "Tag der Russlanddeutschen" wird auch die enge Verbindung zwischen Deutschen und Russen thematisiert, die oft in Vergessenheit gerät. Die persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte wird durch Geschichten wie die von einer Großmutter aus Sibirien angestoßen, die Fragen zur Identität aufwirft: "Bin ich deutsch genug?" Peter Aifeld betont die Bedeutung von Ahnenforschung, um die Wurzeln der eigenen Geschichte zu verstehen. Das Magazin "Jolki-Palki!" beleuchtet zudem die komplexe Identität der Russlanddeutschen und geht über die Deportationsgeschichte hinaus.
WELT, Berliner Morgenpost, bpb.de, Berliner Zeitung, Euronews.com, daz.asia