Sprengstofffund an Gaspipeline zwischen Serbien und Ungarn wirft politische Spannungen auf
Kurz vor den Wahlen in Ungarn wurde in Serbien Sprengstoff nahe einer Gaspipeline entdeckt, die Ungarn versorgt. Premierminister Viktor Orbán reagierte sofort, berief den Verteidigungsrat ein und stellte die Pipeline unter militärischen Schutz. Während Ungarn die Ukraine ins Visier nimmt und von einem möglichen Anschlag spricht, gibt es auch Stimmen, die diese Vorwürfe als Wahlkampfhilfe und Ablenkungsmanöver von Orbán werten. Der serbische Geheimdienst schloss eine Beteiligung der Ukraine aus und die ukrainische Seite vermutet, dass hinter dem Vorfall möglicherweise eine russische Operation steht. Politische Gegner Orbáns hegen Zweifel an der Darstellung der Ereignisse und sprechen von einem "niveaulosen Schauspiel".
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