Umstrittenes Ballett "Nurejew" erobert Berlin
Das in Russland verbotene Ballett "Nurejew", inszeniert von Kirill Serebrennikow und Yuri Possokhov, feierte seine Premiere am Staatsballett Berlin und wurde mit stehenden Ovationen empfangen. Dieses kontroverse Werk, das in der Heimat des Tänzers als schwuler Vaterlandsverräter betrachtet wird, zeigt die Lebensgeschichte des legendären Rudolf Nurejew und thematisiert traditionelle Fragen von Identität und Freiheit. Trotz seiner Verbote in Russland hat das Stück die Herzen des Berlinkreises berührt und ausgelöst, dass der Regisseur Serebrennikow, bekannt für seine kritische Haltung gegenüber Putin, im Fokus der Aufmerksamkeit steht. Die Aufführung gilt als ein kraftvolles Zeichen gegen Homophobie und politische Unterdrückung und bleibt weiterhin aktuell und provokant.
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