Abschiebung jesidischer Familie in den Irak sorgt für öffentliche Empörung und rechtliche Auseinandersetzungen
Eine jesidische Familie wurde in den Irak abgeschoben, obwohl ein Eilantrag um ihre Rückkehr erfolgreich war. Die Gerichte lehnten sowohl die Klage wegen ihres Asylantrags als auch Anträge auf Rückholung ab. Brandenburgs Innenminister Wilke will dennoch die Rückkehr der Familie vorantreiben, während die Politik und Flüchtlingsorganisationen die Abschiebung als skandalös kritisieren. Es gibt breite Forderungen nach einer sofortigen Rückholaktion, insbesondere angesichts der Gefahr, die für die Familie im Irak besteht.
Tagesspiegel, tagesschau.de, rbb24, Deutschlandfunk Kultur, WELT, SZ.de, Thüringer Allgemeine, taz.de, Deutschlandfunk, MSN