Tödliche Schüsse bei ICE-Einsatz in Minneapolis und Portland: USA im Ausnahmezustand
In den USA herrscht angesichts der tödlichen Schüsse eines ICE-Agenten in Minneapolis und den Schüssen von Bundesbeamten in Portland eine angespannte Lage. Eine dreifache Mutter wurde in Minneapolis erschossen, was landesweite Proteste gegen die Einwanderungsbehörde auslöste. Währenddessen wurden in Portland bei Kontrollen durch Grenzbeamte zwei Menschen verletzt. Die Reaktionen reichen von Wut und Trauer in der Bevölkerung bis hin zu politischen Auseinandersetzungen, in denen sogar die Notwehr-Behauptung der Behörden in Frage gestellt wird. Demokraten und Aktivisten kritisieren die Militarisierung der Polizei und fordern umfassende Ermittlungen in beiden Fällen, während Unterstützer der Behörden deren Maßnahmen verteidigen. Die Vorfälle haben die Diskussion über Rassismus, Polizeigewalt und die Rolle der Einwanderungsbehörde in der amerikanischen Gesellschaft neu entfacht.
Berliner Morgenpost, Ntv, T-Online, DIE ZEIT, SZ.de, Deutschlandfunk, Handelsblatt, WELT, Der Spiegel, tagesschau.de