Zehn Jahre nach der Kölner Silvesternacht: Ein erschütterndes Erbe
Die Ereignisse der Kölner Silvesternacht 2015 werfen bis heute einen langen Schatten auf die Gesellschaft in Deutschland. Ex-Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die wegen ihrer "Armlänge Abstand"-Aussage in der Kritik steht, gesteht zunehmend Fehler ein und betont, dass ein solches Geschehen einzigartig in der Geschichte der Bundesrepublik war. Der Vorfall hat eine Debatte über sexuelle Gewalt und migrantische Kriminalität ausgelöst, die nach wie vor relevanz hat. Politiker wie Wüst erinnern an die Opfer und fordern eine engagierte Auseinandersetzung mit den Themen. Viele Betroffene fühlen sich auch ein Jahrzehnt später allein gelassen und berichten von traumatischen Erlebnissen. Der Umgang der Medien mit der Thematik und die Lehren, die aus dieser Nacht gezogen wurden, bleiben Gegenstand intensiver Diskussionen.
taz.de, FAZ, WELT, Spiegel, SZ.de, Cicero Online, Deutschlandfunk, Tagesspiegel, RP Online, Kölner Stadt-Anzeiger