Änderungen bei der Grundsicherung: Ab Juli weniger Unterstützung für Ungepflegte und Alkoholiker
Mit der Reform der Grundsicherung, die das Bürgergeld ablöst, treten ab Juli neue Regelungen in Kraft. Jobcenter können künftig bis zu 30 Prozent der Unterstützung kürzen, wenn Antragsteller ungepflegt oder alkoholisiert zu Terminen erscheinen. Aktivisten warnen vor den möglichen Folgen dieser Strafen, darunter Totalsanktionen und Obdachlosigkeit. Familien und Selbstständige müssen sich außerdem auf verringerte Auszahlungen und striktere Regeln für Vermögen einstellen. Während die neuen Regelungen bereits in einigen Regionen in Kraft treten, bleibt unklar, ob alle Empfänger rechtzeitig informiert werden. Kritiker befürchten, dass insbesondere kranke oder von Arbeitslosigkeit betroffene Bürger unter dem neuen System leiden könnten.
BILD, FAZ, T-Online, WDR, Merkur, WELT, Capital.de, Berliner Zeitung, FOCUS online, stuttgarter-nachrichten.de