Viertes Jahr nach den Protesten "Frau, Leben, Freiheit" im Iran: Amnesty International benennt Verantwortliche für Menschenrechtsverletzungen
Anlässlich des Todestages von Jina Mahsa Amini präsentiert Amnesty International einen neuen Bericht, der die iranischen Behörden beschuldigt, Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. In den letzten Jahren haben sich die Proteste gegen die Repressionen im Iran intensiviert, insbesondere unter Frauen, die sich zunehmend aus dem Alltag zurückziehen und das Kopftuch weglegen. Amnesty nennt in ihrem Bericht 87 mutmaßlich Verantwortliche für die brutale Niederschlagung der Proteste. Gleichzeitig gibt es Aufrufe zum Generalstreik in Iranisch-Kurdistan, während die Bevölkerung weiterhin für Gerechtigkeit und Veränderung kämpft.
Spiegel, FAZ, STERN.de, Deutschlandfunk, der Freitag, NZZ, derStandard.de, Frankfurter Rundschau, dw.com, taz.de